
Die Völklinger Minarett-Frage sorgte in den vergangen Tagen für interessante Debatten und Meldungen. Erstaunt zeigte sich der Vorsitzende der NPD-Fraktion im Völklinger Stadtrat und Landesvorsitzende der NPD Saar, Frank Franz, über die Äußerungen und Standpunkte der Grünen Jugend Saar, die das Minarett als Zeichen der Toleranz und Weltoffenheit befürworten:
„Ich kann den Standpunkt der Grünen Jugend nicht nachvollziehen. Ich ging davon aus, die Grünen stünden für Toleranz und eine friedliche Welt. Ich glaube, auch die Grünen-Vertretung im Völklinger Stadtrat wird nicht bestreiten können, dass die NPD während der Ausschuss-Sitzung für Stadtentwicklung und Umwelt bereit war, eine sachbezogene Debatte in der Minarett-Frage zu führen.
Die jetzigen Mitteilungen der Grünen Jugend gehen aber völlig an der Sache vorbei. Auch die wohl in einem Zustand der Heiterkeit von Jo Leinen abgesonderte Stellungnahme entspringt reinem Wunschdenken, die an der Realität völlig vorbei geht.
Es geht hier nämlich gar nicht um die Toleranz und Weltoffenheit der Deutschen. Es geht um die Ausgrenzung, die Intoleranz und feindselige Haltung der Türkisch-Islamischen Gemeinde gegenüber den Deutschen in Völklingen.
Stünde das Minarett für den islamischen Glauben, den wir an und für sich nicht zu kritisieren haben, solange er nicht in unsere Rechts- und Lebensordnung eingreift, dann träfe die Haltung der Grünen und der Linken vielleicht zu. Diese Toleranz-Apostel scheinen aber einem Irrglauben aufzusitzen, der sich einfach darstellen läßt.
Ein Minarett ist zur Ausübung des islamischen Glaubens nicht notwendig, was Herr Ünal Subasi, Vertreter der Ditib, deutlich und mehrfach erklärte. Die Religionsfreiheit steht also gar nicht zur Debatte. Nicht einmal eine Moschee ist zur Ausübung des Islam notwendig. Ein Teppich reicht vollkommen aus. Wichtig ist nur, dass der Platz des Gebetes rein ist. Daher auch der Teppich.
Man muss nun wissen, dass es auch verschiedene Typen von Moscheen gibt. Bei den Moscheen, die in Europa gebaut werden, handelt es sich um ein Symbol der Feindseligkeit. Sie sollen Macht, Eroberung und Anspruch auf Führung symbolisieren. Auch die Tatsache, dass die in Europa gebauten Moscheen die Namen osmanischer Eroberer tragen, zeigt den zumindest latenten Hintergedanken der Eroberungsansprüche, ausgedrückt durch diese Moscheen und ihre Symbole. Nicht zuletzt die Aussage des jetzigen türkischen Ministerpräsidenten Erdogan zeigt, wofür diese Moscheen und ihre Symbole stehen:
„Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten. Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufspringen, bis wir am Ziel sind.“
Nochmal hervorzuheben ist hier, dass die Ditib, die Eigentümerin der Moschee ist, unter der Führung dieses türkischen Ministerpräsidenten Erdogan steht.
Wir wollen weder in Völklingen noch irgendwo sonst in unserem Land von Fremden durch Bajonette oder religiös motivierte Soldaten bedroht werden. Und schon gar nicht von Türken, die offen sagen, dass sie die Demokratie als Mittel nutzen, um unsere Heimat zu erobern.
Wer diese Tatsachen ausblendet und das Minarett trotz dieser Hintergründe befürwortet, der stellt sich gegen die Demokratie und spricht sich eben nicht für Toleranz aus. Im Gegenteil, er dient nur als Steigbügelhalter fremder Machtansprüche, die schleichende Abschaffung unseres Rechtssystems, die Ausweitung von Parallel-Gesellschaften und die Entfremdung unserer Heimat.“